Zur Darstellung des Terroristencharakters in Christoph Peters Roman 'Ein Zimmer


ISBN 9783668948648
156 Seiten, Taschenbuch/Paperback
CHF 33.75
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Forschungsarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001, die die Weltöffentlichkeit erschüttert und die Gestalt der Weltpolitik geändert haben, wurde der Terrorismus zu einem der Hauptthemen in den Medien. Die Formulierung Kampf gegen den Terrorismus wird neben dem Thema Terrorismus das größte mediale Interesse geschenkt.



Auch die Frage nach der Wirksamkeit und Legitimation der militärischen Kampf gegen den Terrorismus wurde häufig in den Fernsehen-Talk-Shows und in den Schlagzeilen der Zeitungen und Zeitschriften aufgegriffen.



Das Phänomen Terrorismus im Allgemeinen und der sog. islamistische Terrorismus im Besonderen stehen heutzutage im Mittelpunkt des Interesses von Politikern, Journalisten, Historikern, Sicherheitsbehörden, Soziologen, Intellektuellen, Psychoanalytikern und Sprachwissenschaftlern. Längst ist Terrorismus auch ein Modewort geworden, zugleich aber auch ein Kampfbegriff. Weltweit bezeichnen sich Gegner - ob katholische und protestantische Nordiren, Tschetschenen und Russen, Palästinenser und Israelis - gegenseitig als Terroristen.



Literatur ist nicht weit weg von alledem, es werden viele literarischen Werke zum Thema Terrorismus verfasst, vor allem Romane und Thriller-Romane.



Neben der Aktualität des Themas spielt die Veröffentlichung des in dieser Arbeit behandelten Romans eine große Rolle dabei, mich zu bewegen, eine Magisterarbeit zum Thema Terrorismus zu schreiben.



Bei einer Internetrecherche bin ich den Roman Ein Zimmer im Haus des Krieges von Christoph Peters aufmerksam geworden.



Nach dem Erhalt des Textes und genauer Lektüre habe ich festgestellt, dass er mir einen Wunsch erfüllt, da er das Bild des Terroristen nicht in der gewöhnlichen Form darstellt. Der Terrorist ist in diesem Fall ein deutscher Junge, ein Ex-Junkie der zum Islam übergetreten war, also ein Konvertit aus dem reichen, fortgeschrittenen Westen und kein geborener Muslim oder typischer Fanatiker aus dem armen, technisch rückständigeren Nahen-Osten.
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