Osteuropa 60 (2010) 07


ISBN 9783830517108
208 Seiten, Taschenbuch/Paperback
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Fast vier Jahrzehnte nach ihrem Entstehen wird Mieczyslaw Weinbergs Auschwitz-Oper "Die Passagierin" bei den Bregenzer Festspielen szenisch uraufgeführt. Die Premiere rückt den weithin unbekannten sowjetischen Komponisten polnisch-jüdischer Herkunft in den Blick. Dabei gehört Weinbergs Musik zum Kreativsten, was im 20. Jahrhundert komponiert wurde. Schostakowitsch äußerte sich begeistert, Interpreten wie Rostropowitsch und Oistrach spielten seine Uraufführungen und Millionen Menschen kennen seine Filmmusik aus den Klassikern des sowjetischen Kinos. Doch wer war dieser Weinberg? Die neue Ausgabe von OSTEUROPA "Die Macht der Musik. Mieczyslaw Weinberg: Eine Chronik in Tönen" gibt die Antwort. 13 Autoren beleuchten das vielfältige Oeuvre, analysieren das jüdische Erbe in Weinbergs Musik, zeigen die Berührungspunkte zu Schostakowitsch auf und interviewen die Auschwitz-Überlebende Zofia Posmysz, deren Roman Anstoß zur Oper "Die Passagierin" war. Zum Heft gibt's eine CD mit dem Streichquartett Nr. 6 sowie der Sonate für Bratsche und Klavier!
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