Lernmotivation in der Schule. Gründe für Motivationsmangel und Fördermöglichkeit


ISBN 9783346945983
20 Seiten, Taschenbuch/Paperback
CHF 19.35
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 2,0, Universität Paderborn (Didaktik), Veranstaltung: Diagnose und Förderung, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist Motivation und wie kann Motivation von Schülern und Schülerinnen gesteigert werden? Neben den Gründen für einen Motivationsmangel werden in dieser Hausarbeit ebenfalls Fördermaßnahmen analysiert, um die Motivation der Schüler*innen zu steigern.



In der Schule können grundsätzlich zwei verschiedene Formen der Motivation festgestellt werden. Zum einen die Lernmotivation, welche die Bereitschaft eines Lernenden bezeichnet, "sich aktiv, dauerhaft und wirkungsvoll mit bestimmten Themengebieten auseinanderzusetzen, um neues Wissen zu erwerben bzw. das eigene Fähigkeitsniveau zu verbessern".



Eine weitere Form der Motivation ist die Leistungsmotivation, die sich nach Heckhausen auf das Bestreben bezieht, "die eigene Tüchtigkeit in all jenen Tätigkeiten zu steigern oder möglichst hochzuhalten, in denen man einen Gütemaßstab für verbindlich hält und deren Ausführung deshalb gelingen oder misslingen kann." Es besteht eine enge Verbindung zwischen Lern- und Leistungsmotivation, da beide Formen darauf ausgerichtet sind, eine zielorientierte Lernhandlung abzuschließen, wobei die Bewertung des jeweils erreichten stets eine wichtige Rolle spielt.



Hinsichtlich der subjektiven Bewertung bestimmter Tätigkeiten und derer Ergebnisse, ist die wohl bedeutsamste Unterscheidung die zwischen der intrinsischen und der extrinsischen Motivation, welche in der "Selbstbestimmungstheorie der Motivation" von Deci und Ryan (1985) beschrieben wird. Intrinsisch motivierte Lernende haben Freude an der Sache, während extrinsisch motivierte Lernende sachfremde Ziele verfolgen und Lerngegenstände nur als Mittel zum Zweck betrachten.
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