Entwicklungspsychologe


ISBN 9781158958320
52 Seiten, Taschenbuch/Paperback
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Quelle: Wikipedia. Seiten: 52. Kapitel: Alice Miller, Jean Piaget, Lawrence Kohlberg, Margaret Mahler, Werner Deutsch, Zdenek Matejcek, Charlotte Bühler, William Stern, Rosa Katz, Daniel Stern, Reinhard Schmitz-Scherzer, Hans G. Furth, John Bowlby, Diana Baumrind, Erik H. Erikson, Oswald Kroh, Elsa Köhler, Georg Lind, Mary Ainsworth, Hans Thomae, Urie Bronfenbrenner, Clara Stern, Mary Main, Erhard Olbrich, Janellen Huttenlocher, Judith Glück, Wolfgang Schneider, Pia Gyger, Martin Dornes, Lieselotte Ahnert, Gabriele Gloger-Tippelt, Heinz Werner, Rolf Oerter, Heidi Keller, Eleanor J. Gibson, Uta Frith, Gerd Mietzel, Walter Friedrich, Friedrich August Carus, Wassilios Fthenakis, James Sully, Karl Groos, Anna Jean Ayres, Bärbel Inhelder, Kurt W. Fischer. Auszug: Alice Miller (* 12. Januar 1923 in Lemberg, seinerzeit Polen, heute westliche Ukraine, als Alicja Rostowska; gestorben 14. April 2010 in Saint-Rémy-de-Provence) war eine schweizerische Autorin und Psychoanalytikerin jüdischer Abstammung. Sie hat in vielen allgemeinverständlichen Werken ihre Einsichten in die Kind-Eltern-Beziehung und ihre Kritik an der Psychoanalyse dargestellt. Deren Triebtheorie griff Miller als irrealen Glaubensinhalt grundlegend an, weil die Triebtheorie Traumen der Kindheit als kindliche Phantasien darstelle und die Realität von Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung leugne. In der Konsequenz trat sie 1988 aus der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung aus. Ihrer fortdauernden Einordnung als Psychoanalytikerin widersprach sie seit Ende der 1980er Jahre vehement ( Abkehr von der Psychoanalyse) und bezeichnete sich selbst zuletzt als Kindheitsforscherin. Am bekanntesten wurde ihr erstes Buch Das Drama des begabten Kindes, das zuerst 1979 und seitdem mehrmals in Ergänzungen und Überarbeitungen erschien. In ihrem gesamten Werk setzte sie sich kritisch mit der Psychoanalyse und anderen psychotherapeutischen und pädagogischen Paradigmen auseinander. Alice Miller charakterisierte ihre Eltern als einen "erfolglose Bankier" und eine Hausfrau, die "einst" "ein rechtloses, von ihren Eltern und Brüdern unterdrücktes Mädchen" "gewesen war", das mit "Worten über Liebe, Moral und Pflicht" "großgezogen wurde". Das Paar heiratete im Juli 1921. Miller kam achtzehn Monate nach der Hochzeit zur Welt; nach weiteren vier Jahren wurde ihre jüngere Schwester geboren. Über ihre Mutter schrieb Miller, sie "hatte ihre bewährten Vorstellungen, wie man sie damals zu haben pflegte, u.a. daß jede Mutter nur ,das Beste für ihr Kind wolle',". Die Schulhefte ihrer Tochter stellte die Mutter "ihren Freundinnen als Beweis ihrer pädagogischen Talente zur Schau". Miller besuchte die Mittelschule in Warschau. Nach der deutsche
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